New Vogue

 Wir tanzen New Vogue             

  • weil es uns fit hält,  im Kopf und in den Beinen                 
  • weil wir etwas lernen, was nicht jeder tanzt, aber jeder lernen kann und                 
  • weil  in der New Vogue-Gruppe auch ein geselliges Beisammensein gepflegt wird             

Was ist New Vogue?

Unser Verein bietet als einziger in Braunschweig diese schöne Tanzsportart an, die bis ins hohe Alter betrieben werden kann.

New Vogue stammt aus Australien und entstand vor rund 80 Jahren als Gegenstück zum englischen OldTime-Dancing, weil die Australier sich politisch und tänzerisch etwas vom britischen Commonwealth lösen wollten.

New Vogue wurde von Anfang an auch als Turniersport betrieben, während Standard- und Lateinturniere in Australien erst später aufkamen. In Europa ist New Vogue erst spät bekannt geworden (in Deutschland seit etwa 20 Jahren, zuerst durch Stuart Saunders).

Seit 1997 gibt es in Deutschland 43 lizenzierte New Vogue-Trainer. Der australische Top-Trainer Bob Courts war bereits mehrmals hier, um New Vogue in Deutschland weiter bekannt zu machen.

Es gibt 50 verschiedene, fest vorgegebene Choreographien, die jeweils über 16 bzw. 32 Takte gehen. Benötigt wird hierfür 8-taktig phrasierte Musik.

Die Choreographien verteilen sich auf 4 Grundrhythmen, die an Standard erinnern:             

  • Australian Waltz - 48-54 Takte/min. („gebremster“ Wiener Walzer)                 
  • New Vogue Tango - 30-32 Takte/min. (normale Tango-Musik)                 
  • Swing/Blues - 28-32 Takte/min. (Slowfox-Musik)                 
  • Threestep/Quickstep - 46-52 Takte/min. (urspr. Marschfox-Musik, dank TSC Grün-Weiß und dessen Trainer Thomas Krell jetzt auch Quickstep-Musik)             

Auch die Turnierkleidung entspricht der für Standard-Turniere.

Die Haltungen erinnern an Latein und wechseln teilweise während des Tanzes:             

  • offene Gegenüberstellung                 
  • Seit-bei-Seit-Position                 
  • Schattenposition                 
  • aber auch geschlossene Tanzhaltung wie im Standard             

Die häufigen freien Haltungen fördern das Erlernen guter Körperpositionen, da ein Festhalten am Partner nur eingeschränkt möglich ist. Die Figuren sind teilweise aus Standard oder Latein bekannt, teilweise komplett neu für Standard- und Lateintänzer.

Gelegentlich werden Choreographieteile bereits von deutschen Formationen verarbeitet. Auch heute wird in Australien zuerst New Vogue unterrichtet, und erst später Standard und Latein.

Bisher haben alle international erfolgreichen australischen Standard- oder Lateintänzer (z. B. Joanne Wilkinson, Vizeweltmeisterin Latein) im Vorfeld sehr erfolgreich New Vogue getanzt.

Beim ersten Deutschland-Besuch des Trainers Bob Courts bestand auch erstmals die Möglichkeit, das Australische Tanzsportabzeichen für New Vogue zu erwerben.

In vielen Vereinen wurde bereits regen Gebrauch davon gemacht. Führend ist hierbei der TSC Grün-Weiß, gefolgt u. a. vom Boston Club Düsseldorf und Schwarz-Silber Halle.

Inzwischen dürfen verschiedene New Vogue-Tänze auch bei der DTSA-Abnahme gezeigt werden. Darüber hinaus fanden 1996 die ersten internationalen Einladungsturniere für New Vogue in Deutschland statt.

Während die australischen Meister alle 4 Turniere gewannen, konnten Heike und Thomas Krell, Trainer des TSC Grün-Weiß, 1mal Platz 4 sowie 3mal den 3. Platz belegen.

Darüber hinaus gab es seitdem mehrere Bezirksmeisterschaften für Turnieranfänger, an denen u.a. Barbara und Fritz Dunken (ehemals TSC Grün-Weiß) teilnahmen.